Mittwoch, 7. November 2007

Casuarina „ungeplant“

Wie im vorherigen Beitrag gesagt, haben wir am Sonntag noch etwas organisiert. Aufgrund der Tatsache, dass es für Carmen und Gisela im Auto nicht sehr angenehm ist, haben wir uns entschlossen, noch einmal eine Nacht im Hunter Valley zu verbringen und dafür am Dienstag direkt nach Kiama zu fahren.

Und für diese Nacht quartieren wir uns im Casuarina-Hotel ein. Wir kennen diesen Ort schon seit Jahren und waren immer von den Themenzimmern und dem Restaurant begeistert.

Für diese Nacht war das “Romeo`s Retreat“ und das „Love Boat“ frei.

Nach einer sehr kurzen Fahrt erreichen wir um 1500 Uhr das Hotel. Im Kühler steht bereits eine Flasche Weisswein, von den Reben, welche vor dem Fenster wachsen, bereit.








Nach einem ausgiebigen Bad in der grossen Whirlpoolwanne, genehmigen wir uns anschliessend eine Flasche des feinen Weissweins als Apéro. Dies ohne grosse Zutaten, da wir anschliessend einen Tisch im Restaurant reserviert haben.











Wir beginnen das Nachtessen mit einem feinen, am Tisch zubereiteten Tartar und Gisela geniesst ein doppelt-gebackenes Käsesoufflee.

Als Hauptspeise haben sich Beat und Martin für das, ebenfalls am Tisch zubereitete, und flambierte Hunter Beef entschieden. Auch dies schmeckt, zusammen mit einem feinen Merlot aus dem Hunter Valley, vorzüglich. Ebenfalls sehr zufrieden sind Carmen und Gisela mit ihrer Wahl der Speisen.



Zu unserer Überraschung, können wir für heute Abend vorwiegend deutsch sprechen. Der Chef, Wolfgang Martin ist vor x Jahren aus Deutschland ausgewandert und im Hunter Valley „hängen“ geblieben.



Wir haben diesen ungeplanten Aufenthalt im Casuarina, wie in den vergangenen Jahren, in vollsten Zügen genossen und können diesen Ort wärmstens weiterempfehlen.

Tarrawonga

Was bedeutet diese komische Überschrift? Ganz einfach, „Tarrawonga“ ist der Name unserer Unterkunft, welche wir von Samstag bis Montag gebucht haben.

Die Fahrt ins Hunter Valley kann man für Carmen und Gisela als nicht sehr bequem bezeichnen. Bei Hertz sind die Angaben der Gepäckstücke, welche in einem Kofferraum transportiert werden können, irgendwie komisch berechnet. Statt 3 grosse und 2 kleine Koffer in den Gepäckraum zu verstauen, war der bereits mit 2 der 4 Koffer mehr als voll.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als die 2 restlichen Koffer auf dem Rücksitz zu „verstauen“ und somit den Platz der Damen damit ziemlich einzuschränken. (Was noch ziemlich nett ausgedrückt ist!) Darum fahren wir ohne Umwege, direkt nach Wollombi in „unser“ Haus Tarrawonga. Das Haus liegt sehr abgelegen, ohne Natelempfang im Grünen. Es ist sehr gross und gut ausgestattet.










Nach dem ersten Einrichten, fahren wir 30 Kilometer nach Cessnock, um unser Nachtessen zu organisieren. Bei Woolworth Kaufen wir alles, was wir für Samstagabend in der Wildnis brauchen.

Auf dem Rückweg legen wir einen ersten Halt in der „Wollomboi Tavern“ ein. Wir können nicht einfach daran vorbeifahren ohne einen Dr. Jurd’s Jungle Juice zu trinken. Seit Jahren kehren wir immer wieder hierher zurück, um diesen speziellen Port zu trinken.

Angekommen in Tarrawonga gibt’s ein wunderbares BBQ mit Salaten und natürlich einem feinen Tropfen Wein.






Sonntagmorgen und Sonnenschein…Beat zaubert uns und sich ein wunderbares Frühstück auf die Teller. Das haben wir auch nötig, denn heute ist Wine-Tasting im Hunter Valley auf dem Programm. Martin, als Fahrer hat daran nicht unbedingt die gleiche Freude wie Carmen, Gisela und Beat:-)

Den ersten Halt legen wir in der Tintilla-Winery ein. Nach ausgiebiger Degustation, entschliessen sich die Damen zum Kauf einer Flasche „Sweet Wine“. Nächster Stopp in der Keith Tulloch Winery. Auch hier gibt es feine Tropfen zum probieren. Einen weiteren Halt legen wir dann im Hunter Olive Shop ein. Da es gerade Mittag ist, haben wir den richtigen Appetit, all die guten Olivenöle, Balsamicos, Chutneys usw. zu degustieren.








2 weitere Winerys später, beschliessen die „Degustatoren“, dass es jetzt genug sei und dass wir uns, via Cessnock (Nachtessen einkaufen) und Wollombi (Dr. Jurd’s Jungle Juice trinken), wieder nach Tarrawonga
zurückziehen. Etwas anderes organisieren wir auch noch schnell, doch dazu erst später mehr.




Bei wunderschönem Wetter geniessen wir einen ruhigen Nachmittag und Abend, bei wiederum feinem Essen und Trinken…




Schon am frühen Morgen sind rund um Tarrawonga Kakadus am herumfliegen.
Endlich eine Gelegenheit, diese zu fotografieren.





Bis 14:00 Uhr bleiben wir noch in diesem wunderschönen, ruhigen Haus.

Sydney 2007

Seit über 2 Jahren wieder einmal zurück in Sydney.

Das Wetter hier gleicht dem, welches uns die 3 Wochen in Neuseeland begleitet hat!!! Regen, Regen……..

Am Freitag unternehmen wir einen grossen „Stadtbummel“, meistens in strömendem Regen. Dabei stellen wir
fest, dass sich die Stadt verändert hat.

Zuerst fällt uns auf, dass wir uns eher in einer asiatischen, als in einer australischen Grossstadt befinden. Überall, in den Geschäften, Restaurants, Bahnhöfen, Japaner so weit das Auge reicht. Verbunden ist dies mit einem ständigen Gedränge auf der Strasse.

Auch die meisten, altbekannten Shops nicht mehr. Überall sind „jugendliche“ Kleiderläden eingezogen und haben dabei offensichtlich die traditionellen Geschäfte verdrängt. Gebaut wird auch, sogar noch mehr als vor der Olympiade.









Im Queen Victoria Building, dem vornehmsten und ältesten "Shoppingcenter" ist schon Weihnachten.

Nun aber genug gejammert. (Der Schreiber hat aber noch was vergessen zu erwähnen, oder verdrängt??? Das Hotelzimmer war eine mittlere Zumutung und nach dem das erste zugeteilte Zimmer wegen Rauchgeschmacks abgelehnt wurde und das Zweite erst nach dem Besuch des Sanitärs benutzbar war, mussten wir uns arrangieren!!!!) Wir haben am Freitagmittag dem Fischmarkt unseren „traditionellen“ Besuch abgestattet. Der war zum Glück immer noch wie eh und jeh. Wegen dem schlechten Wetter konnten wir unser „Fishermans Platter“ nicht draussen geniessen. Gut und sehr reichhaltig war sie dennoch und wir assen alles auf.

In einem Internet-Café wurde anschliessend der Blog so weit wie möglich aktualisiert. Wir stellen fest, dass es bezüglich Internet, in Australien noch nicht so fortschrittlich ist, wie in Neuseeland.


Am Freitagabend treffen wir unsere Freunde Glynnis, Marlene, Shanthi & John und Dianne in einem Mongolian-BBQ Restaurant. Wie immer, wenn wir mit Glynnis und Co zusammen sind, geht es laut und lustig zu. Zudem sind wir auch dieses Mal wieder die letzten Gäste, welche das Lokal verlassen.









Am Samstagmorgen ist noch einmal eine Shoppingtour auf dem Programm. In den Rocks, dem ältesten Stadtteil Sydneys findet ein bunter Markt statt. Zu Fuss dauert es von unserem Hotel bis in die Rocks über eine halbe Stunde. Dafür sehen wir die Harbour Bridge und das Opera House.








Kurz vor 1300 Uhr verlassen wir unser Hotel und fahren mit dem Mietwagen in Richtung Hunter Valley.

Donnerstag, 1. November 2007

Ade Christchurch - Hallo Sydney

Für einmal nur ein kurzer Bericht.

Nach einem letzten Mal Auto beladen



und einem letzten Café-Stopp etwa eine Stunde vor Christchurch



sind wir absolut pünktlich in Richtung Sydney abgeflogen. Hier die ersten Bilder bei der Ankunft in Down Under







Ebenso problemlos sind durch die Immigration gekommen und etwa um 1830 Uhr im Hotel angekommen.
Die Qualität des gebuchten Hotels ist für einmal leider nicht über alle Zwiefel erhaben. Es sah beim buchen mit den dortigen Bildern etwas anders aus. So gilt es halt einige Punkte zu reklamieren. Carmen und Martin haben, nach dem ersten "Vollraucherzimmer" schon das zweite Zimmer erhalten. Und auch hier stimmt nicht alles. Mal schauen wie es weiter geht...
Dazu macht das Wetter hier in Sydney nicht mit. Es regnet aus vollen Kübeln und dazwischen blitztz und donnert es noch.
Morgen gehts weiter ins Hunter Valley. Wir hoffen, dass der Regen am Weekend aufhört.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Über den Lewis Pass zum Minigolf

Zum zweitletzten Mal verlassen wir heute Morgen ein neuseeländisches Motel.

Gleichzeitig lassen wir auch bald die Westküste endgültig hinter uns. Das Ziel unserer Fahrt heisst heute Hanmer Springs. Der Ort liegt in der Nähe der Ostküste und nur noch 1 ½ Stunden vor dem Flughafen in Christchurch.

Hanmer Springs erreichen wir nach der Fahrt über den Lewis Pass. Dieser ist nicht so hoch und so abenteuerlich zu befahren wie der gestrige Arthur Pass. Auch bleiben die Kea’s heute aus.

Dafür gibt’s schon um 1200 Uhr in einem kleinen Café, Tee, Scones, Sandwichs usw. Alles um den ersten Tageshunger zu stillen.









Kurz vor Hamner Springs legen wir einen Halt ein um die Landschaft zu geniessen.







Gegen 1400 Uhr kommen wir Hanmer Springs an. Gleich am Ortseingang buchen wir in einem schönen Motel unsere letzte New Zealand-Unterkunft. Eine ohne jeglichen Internet-Anschluss, weshalb dieser Beitrag erst mit Verspätung erscheinen wird.



Wir unternehmen anschliessend einen Erkundungs-Spaziergang durch den Ort. Er lebt vor allem vom Angebot im Spa-Bereich, für welches heisse Quellen eine optimale Voraussetzung ist.
Daneben wirkt der Ort sehr verschlafen.
Daher entschliessen uns, bei schönstem Wetter (Carmen streicht sich zum 1.Mal mit Sonnencreme ein) eine Runde Minigolf zu spielen. Die Bahnen sind es anders als in der Schweiz konstruiert und der Boden besteht aus einem Rasenteppich. Beat gewinnt das „Turnier“ nach 18 Bahnen vor Martin, Gisela und Carmen. Bei Beat hat sich die „Golfausbildung“ anlässlich des letzten Handball-Ausflugs schon bezahlt gemacht.









Für das Nachtessen finden wir noch einmal ein Pub mit angegliedertem Restaurant, essen noch einmal neuseeländisches Fleisch und trinken dazu „Wein von hier“.
Auf dem Weg ins Motel sieht die Abendstimmung unseres letzten Tages in New Zeland so aus:


Nun müssen im Motel die Koffern und das Handgepäck so umgepackt werden, dass wir am Flughafen keine Probleme haben.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Kea’s auf dem Arthur Pass

Unspektakulär und ohne Probleme erreichen wir nach 2 ½ Stunden Christchurch. Wir fahren direkt ins Zentrum und beschliessen nach kurzer Zeit, gleich wieder weiter zu fahren. Die grossen Städte sind nicht unsere Favoriten. Also Auto voll tanken und in Richtung Westküste starten.
Dazwischen liegt der Arthur Pass, den wir heute noch überqueren wollen. Solche Pässe benötigen volle psychische und körperliche Fitness, welche wir uns in einem Café in Darfield holen, ein paar Kilometer bevor es in die Höhe geht.




Die Wettersituation ist heute ganz speziell. Richtung Süden ist alles bewölkt und es regnet. Im Norden hat es blauen Himmel und es scheint die Sonne. Wir sind gerade mittendrin. Irgendwie richtiges „Kopfwehwetter“.






Nach einem ersten Halt an einem kleinen See, folgt ein zweiter Stopp kurz nach dem Arthur Pass. Wir sind dort alleine und treffen direkt auf einen, wie auf uns wartenden Kea. (Neuseeländische Papageienart, welche nur in den Bergen lebt)











Endlich, nach 130 Kilometer Fahrt landen wir in Greymouth an der Westküste. Wie gewohnt nächtigen wir in einem Bellavista-Motel. Es hat in diesem Ort keine vernünftigen Restaurants, also wird „zuhause“ gekocht.



Apéro, Salat, Fleisch, Pasta und alle sind glücklich...